Montag, 20. Oktober 2014

Wochenende in Bildern 18./19. Oktober

Endlich komme ich wieder dazu. Die letzten Wochenenden habe ich fleißig Bilder gemacht und kam dann nicht zeitnah zum bloggen.

Aber dieses Mal gibt's wieder meinen Beitrag zu Susannes Aktion von "Geborgen Wachsen". Im Übrigen möchte ich euch ihren Artikel zur bindungsorientierten Elternschaft ganz arg ans Herz legen. Sie hielt diesen Vortrag bei einem Attachement Parenting Kongress und ich finde ihn sehr gelungen und informativ.


Am Samstag früh habe ich schon vor dem Frühstück Wäsche angestellt.


Dann gab's endlich den wohl verdienten Kaffee.


Nach dem Frühstück ging es dann zum Flohmarkt. Erstmalig mit Kind an der Hand. So aufregend.


Während des Mittagsschlaf konnte ich wieder mit Kind auf dem Rücken nähen. Ich habe ein wenig Upcycling betrieben und einem Schlafanzug die Füße entfernt und durch Bündchen ersetzt. Auch die Arme bekamen neue und schon sieht's aus, als wäre es nie anders gewesen.


Die Wäsche vom Vormittag wollte noch gefaltet und verräumt werden. Die kleine Elfe mochte aber den Körperkontakt nicht aufgeben also habe ich sie nochmal auf den Rücken gebunden, wo sie prompt einschlief. War eigentlich nicht geplant, aber das Tragen wirkt einfach Wunder bei ihr.

Zum nächsten Punkt habe ich kein Bild, aber ich muss unbedingt darüber schreiben. Wir spielten gemeinsam im Wohnzimmer und ich filmte das mini-maedchen dabei, wie sie von ihrem Turnkasten auf die Couch und wieder zurück kletterte. Und plötzlich rutschte sie vom Kasten auf den Boden, steht auf und läuft einfach los. Also so richtig. So, dass man weiß "und jetzt kann mein Kind laufen". Und ich hab´s sogar auf Video. Hammer!


Ganz bald war dann auch schon Schlafenszeit für den kleinen Laufling und ich konnte mich zu meinem Mann, Ofenkäse und Malzbier auf die Couch gesellen und "Orange is the new Black" schauen.


Dabei habe ich noch fleißig an der neuen Überhose für unsere Nachtwindeln gestrickt. Die werden nämlich langsam zu klein.


Später schlüpften wir dann zu dem schlafenden Kind ins Bett. Ich liebe es so sehr, dass sie bei uns schläft. Das soll bitte bitte noch ganz lange so bleiben.


Der Sonntag begann nach dem Frühstück mit unserem Prospekt-Schau-Ritual. Wir kaufen zwar so gut wie nie nach irgendwelchen Angeboten ein, aber die Prospekte durchstöbern wir dennoch gerne.


Der Vormittag plätscherte so vorbei und ganz schnell schon konnte ich mir das Kind auf den Rücken packen und nähen.


Danach war Ausflugszeit. Es ging in einen Wildpark hier in der Gegend zum Tiere schauen.


Die Kleine lief ganz viel an der Hand und hat zwischendurch immer wieder Pausen eingelegt.


Nachdem sie am ersten Gehege noch gar nicht von Papas Arm herunter wollte und sich vor den Rehen fürchtete, war sie bei den Schweinchen schon längst aufgetaut und traute sich alleine nah heran.

Auf dem Rückweg zum Auto haben wir rumgealbert, wir ließen sie etwas "fliegen" während sie an unseren Händen lief. Sie hatte sehr viel Spaß dabei und lachte. Bis es ihr scheinbar auf einmal zu viel wurde als ich sie fliegen ließ. Sie begann zu weinen und wir machten uns dann zügig auf Richtung Auto, weil wir dachten, sie sei einfach müde vom vielen Laufen. Auf der Fahrt schlief sie schnell ein, weinte und jammerte aber immer wieder auf. Zu Hause kuschelte ich mich dann mit ihr auf die Couch und stillte sie in den Schlaf. 

Doch das Wimmern und Aufweinen hörte gar nicht auf und dann bemerkte ich, dass ihr rechter Arm so untypisch nach unten hing. Da dämmerte mir, dass ich mein Kind bestimmt verletzt hatte. Bis sie aufwachte hoffte ich noch, mich zu täuschen, aber recht schnell konnten wir feststellen, dass sie wirklich etwas mit dem Arm hat.

Deswegen sind wir in die Notaufnahme eines Krankenhauses gefahren. Ich habe mir solche Vorwürfe gemacht, welcher Mutter passiert denn sowas? 


Wir mussten ca. eine Stunde warten und dann fand die Ärztin ganz schnell raus, dass das Ellbogen-Gelenk ausgekugelt war. Mit einem Handgriff und einem kleinen Knacks war es wieder drin und vor allem mein Kind wie ausgewechselt. Wir sollten noch kurz warten, damit die Ärztin sich überzeugen konnte, dass das alles war und sie spielte und krabbelte sofort herum, als wäre nie etwas gewesen. 

Ich war so unfassbar erleichtert. Auch heute scheint sie nichts mehr von dem Vorfall zu spüren. 

So kamen wir natürlich abends erst spät nach Hause und ich brachte sie sofort ins Bett. Wir aßen noch schnell und folgten dann. Erschöpft von diesem aufregenden Tag..


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Da da da

Gesprochen wird hier noch nicht viel. Zumindest nicht in unserer Sprache. Sie erzählt natürlich den ganzen Tag sehr geschäftig viele viele Dinge und hält ihren Spielsachen wichtige Ansprachen.

Mama und Papa gehen schon länger. Zu Beginn eher in Form von "Mamamamamama" oder eben "Babababa" aber nun schon eine Weile auch richtig.

Ich meine schon einige Male sowas wie "tinken" raus gehört zu haben, aber das Babyzeichen für "stillen" bringt sie da noch schneller zum Ziel also wird das sehr vehement und fordernd eingesetzt. Außerdem meine ich, sie sagt "Tiddy" zu ihren Teddys. "Hallo" sagt sie auch, aber noch etwas undeutlich. "Ja" und "Nein" klappen dafür schon sehr gut.


Seit gut einer Woche hat sie nun das "da" für sich entdeckt. Nicht wie bisher als Abwandlung des "Baba" in Form von "Dada" sondern wirklich auf etwas zeigen und "da".

So quietscht sie nun den ganzen lieben langen Tag ihr niedliches, hohes "da" und zeigt auf alles, was sie so sieht. Aber sie setzt es auch ganz bewusst ein, wenn sie etwas haben möchte. Am Tisch beim Essen zum Beispiel. Dann zeige ich auf die Dinge die dort stehen und sie nickt heftig und glücklich, wenn ich endlich rausgefunden habe, was sie gerade so sehr begehrt.

In der Summe merke ich gerade, dass da doch schon mehr Worte sind als ich zu Beginn dieses Textes dachte. Und obwohl ich sie auch ohne Worte sehr gut verstehe, freue ich mich schon total darauf mein kleines Plappermäulchen besser zu verstehen.


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Die ersten Schritte...

...hat das mini-maedchen schon letzten Sonntag gemacht. Ich sah es nur aus dem Augenwinkel, stellt sich hin "taptap" und wieder runter.

2 Schritte waren das, gleich am Abend noch einmal dem Papa vorgeführt und dann wieder 2 Tage Ruhe. Dann waren es mal 7-8 Schritte, und wieder eine Weile nichts.

Wenn sie frei läuft, dann sehr bewusst und stolz. Lacht übers ganze Gesicht und klatscht sich hin und wieder selbst Beifall. An sich bewegt sie sich viel auf ihren Füßen vorwärts, aber gerne an irgendwas entlang oder etwas vor sich her schiebend.

Ich habe sie nie viel an meinen Händen laufen lassen, eigentlich immer nur ein paar Schritte nach dem Hände waschen, weil das ganz gut passt nach dem vom Hocker runter heben. Jetzt greift sie allerdings häufiger mal nach einer Hand und zieht mich durch die Räume. Das fühlt sich so unwirklich und schön an.

Eben beim bettfertig machen wuselt sie durch ihr Zimmer, schnappt sich ihr Töpfchen, schiebt es hin und her. Stellt es hierhin und dorthin und zwischendrin hebt sie es hoch und läuft damit. So selbstverständlich, so sicher, der Hammer.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht, wann der Knoten so richtig platzt und wir einen kleinen Laufling im Haus haben.

So viel Stolz und Liebe für so ein kleines Menschlein...