Montag, 30. Dezember 2013

Jahresrückblick 2013

Diesen Jahresrückblick lese ich auf anderen Blogs am liebsten, also gibt es ihn dieses Jahr auch bei mir.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Eine glatte 10. Anfang des Jahres kämpfte ich sehr mit Schwangerschaftsübelkeit und seit unsere Tochter auf der Welt ist, ist das Leben nicht gerade leichter geworden, aber alles in allem hatte ich eine wundervolle Schwangerschaft und bin seit bald 5 Monaten überglückliche Mami.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Erst 11 Kilo zu, dann 9 wieder ab und nun wieder 2-3 zu. Stillen macht hungrig.

3. Haare länger oder kürzer?
Länger.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Schon wieder kurzsichtiger...

5. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger. Erst die Anschaffungen fürs mini-maedchen und dann natürlich nur Elterngeld statt vollem Gehalt.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Den Besten!!!

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Trotz Baby-Anschaffungen und noch kleineren Sachen fürs Haus, schätze ich, wir haben im Vorjahr mehr für die Sanierung ausgegeben.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?
So materiell gesehen nichts. Aber ich habe viele andere, wichtigere Dinge gewonnen.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Ich war bis zur Geburt sehr aktiv und seit dem trage ich jeden Tag ein kleines maedchen durch die Gegend.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Normalerweise werde ich nie krank, höchstens mal leicht erkältet. So sich dieses Jahr wenige Tage vor der Geburt. Im Wochenbett hatte ich dafür leider zwei gemeine Brustentzündungen mit hohem Fieber und alle dem.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die Brustentzündungen. Ich war total fertig und konnte mich nicht um mein maedchen kümmern.

12. Der hirnrissigste Plan?
Ach, die waren alle prima!!!

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Als Schwangere und Mami meidet man besser gefährliche Unternehmungen. Wobei ich mit kleinem Kugelbauch bei einer Hausbesichtigung mit Freunden über eine Leiter aufs Flachdach geklettert bin, um zu schauen, ob es noch dicht ist...

14. Die teuerste Anschaffung?
Auto

15. Das leckerste Essen?
Seitdem ich stille bekocht mein Mann mich ständig mit Rezepten aus der 'Lecker', sehr toll! Mein Liebling: Gnocchi-Caprese-Auflauf!

16. Das beeindruckendste Buch?
'Die selbstbestimmte Geburt' von Ina May Gaskin und 'Hypnobirthing' von Marie F. Mongan

17. Der ergreifendste Film?
Django Unchained

18. Die beste CD?
Kam zwar schon Ende 2012 raus, aber Seeed von Seeed.

19. Das schönste Konzert?
Ich war leider auf keinem.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem Mann und seit August natürlich mit dem mini-maedchen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Siehe 20.

22. 2013 zum ersten Mal getan?
So viel. Ein Kind geboren, gewickelt, gestillt, gebadet... Mama gewesen.

23. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Nicht arbeiten gehen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Schwangerschaftsübelkeit, Brustentzündungen, Babyblues

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eine Hausgeburt.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Unser maedchen geboren.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Unser maedchen mit zur Welt gebracht. Jedes Lächeln und Kichern von der Kleinen.
 
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Das Erste, was mein Mann nach der Geburt zu mir sagte und 'Mmmmmmimmmmm' (Übersetzung: Mama)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Mami liebt dich.

30. Dein Wort des Jahres?
....

31. Dein Unwort des Jahres?
Brustentzündung.

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?
Verschiedene

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Ohne Hebammen geht es nicht - Geburtsbericht des mini-maedchen

Ich habe euch noch gar nicht von der Geburt unseres mini-maedchens erzählt und das möchte ich jetzt nachholen.

Schon zu Beginn der Schwangerschaft wusste ich, dass ich außerklinisch entbinden möchte und war schon in der 7. Woche das erste Mal im Geburtshaus. Bei meiner Frauenaerztin ließen wir nur vier Vorsorgen machen, den Rest übernahm unsere Hebamme, die auch die Geburt begleiten sollte.

Im Laufe der Schwangerschaft entschieden wir uns dann für eine Hausgeburt statt einer im Geburtshaus.

Gegen Ende der Schwangerschaft und vor allem als ich dann über den errechneten Termin ging wartete ich sehnsüchtig auf Zeichen für einen baldigen Geburtsbeginn.

Doch nichts geschah... erst 6 Tage nach ET hatte ich morgens nach dem Aufwachen die ersten Wehen im 10 Minuten Abstand. Schon eine Stunde später waren die Abstände kürzer als 5 Minuten. Ich informierte meinen Mann und meine Hebamme. Mein Mann kam noch vor der Hebamme zu Hause an, ganz aufgeregt war er und musste mich direkt schon tönen hören.

Bei der Ankunft der Hebamme war der Muttermund schon 6cm geöffnet. Ich hatte sehr starke Rückenschmerzen und mein Mann massierte mir bei jeder Wehe den unteren Rücken. Gegen die Schmerzen bin ich dann kurz in die Wanne, wo meine Fruchtblase platzte (ein witziges Gefühl).

Lange war ich nicht in der Wanne und keine Stunde später war mein Muttermund auch schon komplett geöffnet und die zweite Hebamme kam dazu.

Nun ging es daran, unsere Tochter auf die Welt zu schieben. Leider dauerte das ganze 3 Stunden, was natürlich sehr anstrengend und schmerzhaft war. Zwischendrin wäre ich auch fast noch ins Krankenhaus verlegt worden, weil es so langsam voran ging. Aber da Stück für Stück ein Fortschritt zu erkennen war, haben die Hebammen und mein Mann mir geduldig dabei geholfen unser mini-maedchen zur Welt zu bringen.

Als sie endlich geboren wurde, hat ihr Papa die aufgefangen, so wurde sie auf dem Teppich vor unserem Bett in wundervoller, heimischer Atmosphäre geboren.

Das alles wäre nicht möglich gewesen, gäbe es nicht Hebammen, die ihren Job mit so viel Liebe, Hingabe und Aufopferung außerhalb von Krankenhäusern machen.

Mir kam die Idee zu dem Post durch diesen Beitrag, ich finde es einfach unheimlich schade, dass es Hebammen so schwer gemacht wird. Sie müssen mittlerweile 5000 Euro im Jahr für ihre Haftpflichtversicherung bezahlen, dass führt dazu, dass es sich viele Hebammen gar nicht leisten können, außerhalb von Kliniken eine Betreuung von Schwangerschaft und Geburt anzubieten.

Ich finde, es sollte mehr darüber gesprochen werden, dass das Krankenhaus nicht der einzige Weg ist ein Kind zu bekommen, sondern, dass man die Wahl hat, ein intimeres und angenehmeres Umfeld zu wählen, wenn man sich das wünscht und dazu werden Hebammen ganz dringend benötigt.

Ich würde immer wieder diesen Weg wählen!!! 

Ich kann es nicht so schön beschreiben, wie die Dame in dem o.g. Beitrag, deswegen würde ich mich freuen, wenn ihr ihn lest...