Mittwoch, 11. Mai 2011

Nicht für voll genommen werden...

Als ich gerade diesen Artikel bei Alice gelesen habe, wurde ich an etwas erinnert, was ich an dem Wochenende on Tour verdrängt habe. Aber durch bin ich mit dem Thema eigentlich noch lange nicht.

Es geht darum in Autowerkstätten Ernst genommen zu werden. Komischerweise werde ich das nie. Klar ich bin klein, ich sehe von mir aus aus wie 16 und als hätte ich keine Ahnung von Autos. Habe ich auch nicht, aber ich habe eines das täglich ca. 100km fährt und dementsprechend auch öfter mal in die Werkstatt muss. Also sollte man doch meinen, dass ich so lokrativ für eine Werkstatt bin, dass man mich mit ein wenig Respekt behandelt, oder?

Bei mir geht es hier sogar um zwei Werkstätten. Die erste befindet sich an meinem Wohnort und war wirklich sehr hilfsbereit, als mein Auto vor einem Jahr im Winter einen Totalschaden hatte. Der Chef hat viel für mich geklärt, das alte Auto verkauft, mir ein neues (mein jetziges) besorgt und sogar mit der Bezahlung gewartet, bis die gegnerische Versichrnug gezahlt hatte. Da war ich wirklich hoch zufrieden. In nächster Zeit aber fühlte ich mich recht häufig irgendwie ausgenommen. Also bin ich mit dem nächsten Problem, dass ich hatte in eine Werksatt an meinem Arbeitsplatz. Das hatte auch zur Folge, dass ich keinen Mietwagen für den Tag brauchte.

Damit wären wir bei Aufreger-Story Nummer 1 angelangt:
Mein Auto zog nach rechts, also ab in die Werkstatt mit der Bitte um Achsvermessung und so weiter. Nach zwei Stunden dann der Anruf, da wäre Bladiblubb kaputt und das müsse ausgetauscht werden. Kostenpunkt 200 €, yeay. Aber was muss das muss, also bitte, tauschen Sie es aus. Als ich mein Auto dann wieder holen konnte stank es fürchterlich nach Rauch und überall lag dick Asche rum. Finde ich unverschämt, aber egal, losgefahren und schon nach wenigen Metern bemerkt, der zieht immer noch genauso nach rechts, wie zuvor auch. Also zurück zur Werkstatt und dem Herrn das Problem erklärt und ebenfalls Rauch und Asche in meinem Nichtraucher-Auto erwähnt. Darauf ging er garnicht ein. Unverschämt!!! Auto dagelassen. Eine Stunde später kam dann ein Angestellter und brachte mir den Wagen und erklärte, dass das an einem doof abgefahrenen Winterreifen von mir liegt. Ergab auch Sinn und er konnte mir die Delle sogar zeigen. Mit dem Wechsel zu den Sommerreifen sei das wieder weg. Ist es auch, aber ich frage mich bis heute, ob Bladiblubb für 200€ dann wirklich hätte sein müssen??? Am selben Abend daheim angekommen bemerkte ich, dass mein Anwohnerparkschein im Wert von 60€ nicht mehr in der Windschutzscheibe lag. Im Auto war er nicht, in der Werkstatt wusste natürlich auch niemand was...

Aufreger Story Nummer 2:
Wie ich ja erwähnt habe waren wir letztes Wochenende unterwegs. 400km eine Srecke. Am Freitag nachmittag auf der Hinfahrt 16:15 Uhr nach ca. 200km, will mein Freund in den fünften Gang schalten und mein Auto gibt eine Warnmeldung von sich und mag auch im fünften Gang nicht mehr ziehen. Also zurück in den vierten. Eines der beiden angezeigten Porbleme kannte ich schon, drum sagte ich meinem Freund er solle das Auto jetzt mal im vierten Gang richtig hochtourig laufen lassen. Die zweite Warnung allerdings und die Tatsache, dass die Motorkontrollleuchte brannte machten mir doch etwas Angst. Also habe ich in der Werkstatt meines Wohnortes angerufen und die Mutter des Chefs zu dem Thema befragt. Ihr Sohn sei nicht da, sie hat sich dann so ein bisschen durch die Werkstatt gefragt und mir geraten den nächsten Rastpaltz anzufahren, das Auto auszumachen und nach ein paar Minuten wieder an. Sollte die Warnung dann immernoch da sein, in eine Peugeot-Werkstatt fahren. Gesagt getan, Rastplatz, warten, Auto an... Nichts hat sich geändert. Mist! Trotz allem hatte ich das Gefühl, dass man wahrscheinlich auch noch die restlichen 200km hätte fahren können, um sich dort in Ruhe eine Werkstatt zu suchen. Aber um sicher zu gehen, wollte ich mir das bestätigen lassen. Also rief ich nochmal an, diesmal hatte ich einen Mechaniker am Ohr. Der sagte mir der Chef wäre in zehn Minuten wieder da und würde mich dann zurück rufen. Und auf diesen Anruf warte ich heute noch! Nach 20 Minuten habe ich es selbst nochmal versucht, aber da war keiner mehr da. Also habe ich in meinen Auto-Unterlagen gewühlt, eine Liste mit Peugeot-Werkstätten gefunden, eine davon angerufen und mein Problem geschildert. Dort bekam ich sofort die Antwort, dass ich die 200km noch fahren könne, aber mich dann doch mal in eine Werkstatt bemühen solle. Also Auto wieder an und siehe da, die Meldungen waren plötzlch alle verschwunden. Das war für unsere Weiterfahrt und mein Gemüt natürlich super. Aber der fahle Nachgeschmack auf einem Rastplatz 200km von zu Hause entfernt einfach stehen gelassen zu werden bleibt.

Jetzt bin ich seit Montag am Überlegen, wie ich damit umgehe. Rufe ich an und beschwere mich, gehe ich nie wieder hin? Was soll ich tun, in die andere Werkstatt an meinem Arbeitsplatz will ich auch nicht wieder unbedingt. Und irgendwie würde ich mir auch gerne Luft machen.
Was ratet ihr mir?

Das maedchen hat gesprochen!

Kommentare:

  1. Oh weia... da kann ich mich ja noch glücklich schätzen... also ich würde mich a) beschweren und b) mitteilen, dass ich mir eine andere Werkstatt suche und c) zu einer dritten gehen. Es wird ja wohl noch eine geben, halloooo, grad bei euch, ihr seid doch fast so groß wie mein Städtchen :D Die, in der ich nun gestern war, ist auch meine xte und ich war ganz überrascht, dass es die gibt, so dicht an meinem Wohngebiet. Fand die Leute jetzt auch ganz okay, denn unfreundlich oder unfähig waren sie nicht.

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  2. Das ist ja ne absolute Frechheit. Also ich würde mich auch beschweren und mitteilen, dass du dir ne andere Werkstatt suchen wirst.

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  3. Ich würde dort nicht mehr hingehen. Für die nächste Werkstatt würde ich Freunde/ Kollegen nach ihrem Rat fragen und persönlich sind wir bisher mit den kleinen, freien Werkstätten am besten ausgekommen.

    Grüße

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  4. Na, ihr seid euch ja einig. Aber ihr habt ja auch recht! Dankeschön

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