Dienstag, 5. April 2011

Jeden Tag ein Buch... Tag 28 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?

"Der Pferdeflüsterer" von Nicholas Evans


Mit ca. zwölf Jahren las ich dieses Buch und ich fand es ganz toll. Es hatte so viel Liebe und Drama und all das, was ein Teenie-Herz höher schlagen lies. Auch das dramatische Ende des Romans war gut gewählt und fügte sich in die Geschichte.


Kurz darauf kam die Verfilmung ins Kino und da meine Mutter das Buch auch gerne mochte, saßen wir zwei natürlich in einer der ersten Vorstellungen des Films. 


Tja, was soll ich sagen, ich bin selten mehr enttäuscht worden, als von diesem Film. Er war zwar grundsätzlich nicht so schlecht, aber am Schluss gab es dann plötzlich ein Happy End. Das erschien uns so schrecklich unpassend und den Roman verhöhnend, dass wir motzend das Kino verließen (nicht vorzeitig, der Film war ja zu Ende). 


Wie kann man sowas nur tun? Welcher Autor erlaubt so eine Schandtat am eigenen Werk, oder werden die Autoren garnicht gefragt?


Ganz ganz mieses Kino!!!


Das maedchen hat gesprochen!

1 Kommentar:

  1. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, so ein saublöder Film! Hab das Buch auch mit 11 oder 12 gelesen, worüber sich meine Oma total aufgeregt hat, weil der Pferdeflüsterer und die Mutter (Annie, oder?) ja "miteinander poussieren" und ich zu jung dafür bin - ich wusste nicht mal, was das heißt :D Fand Redford in der Rolle auch nicht so passend... Gere wäre besser gewesen ;)

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