Dienstag, 1. Februar 2011

"Wie ein Lamm unter Löwen" von Tilman Röhrig

Kurzbeschreibung: 
Im Jahre 1194 wird am zweiten Weihnachtstag auf dem Marktplatz von Jesi ein Kind geboren: Friedrich, der Sohn des Kaisers Heinrich und seiner Frau Konstanze. Wild und ungebändigt wächst der Junge in den Gassen von Palermo auf, regiert später das Kaiserreich und stirbt 1250 nach einem erfülltem Leben - und jahrelanger Auseinandersetzung mit dem Papst.Im Jahre 1284 verkündet ein würdiger alter Mann mit schneeweißem Haar auf dem Marktplatz von Köln: "Ich bin Friedrich der Staufer. Ich bin nicht, wie ihr glaubt, vor vielen Jahren gestorben, sondern nach einer langen Pilgerfahrt aus dem Heiligen Land zurückgekehrt, um Frieden zu bringen." Die Zuhörer sind erstaunt, welche Einzelheiten aus dem Leben des Kaisers der Unbekannte kennt. Der Mann kann kein Betrüger sein! Aber wer ist er dann? Die Gestalt Friedrichs II., den man "das Staunen der Welt" nannte, steht im Zentrum des Mittelalters. In seinem farbenprächtigen Roman schildert Tilman Röhrig das Leben des Herrschers - und dasjenige des Mannes, dessen einzige Aufgabe es war, Friedrich zu dienen. 

Meine Meinung:
Also ich brauchte definitiv Zeit, um in das Buch rein zu kommen. Aber als ich mal im Fluss war, kam ich gut voran und war von der Handlung gefesselt. Zwischen den Kapiteln werden teilweise mehrere Jahre in "Geschichtsbuch-Form" abgehandelt. Das empfand ich zu Beginn als sehr anstrengend, doch man merkt schnell, dass die kurzen Informationen durchaus genügen. Im Laufe des Buches hat man das Gefühl gleich drei Hauptcharaktere zu verfolgen. Einmal natürlich Friedrich den Kaiser, seinen Kammerherrn Lupold und den jungen Tile, der sich vom Betteljungen bis hin zu Lupolds Gehilfen und somit Diener des Kaisers weiterentwickelt. 

Alles in allem war das Buch sehr spannend und ganz nebenbei lernt man noch ein paar Fakten aus der Geschichte dieser Zeit.

Das Mädchen hat gesprochen!

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